Georgien war ein weißer Fleck auf meiner Landkarte, jetzt bekomme ich Herzchen in den Augen, wenn jemand dieses Land erwähnt. Und das kam so:

Georgien war ein weißer Fleck auf meiner Landkarte, jetzt bekomme ich Herzchen in den Augen, wenn jemand dieses Land erwähnt. Und das kam so:

Gäste sind von Gott gesandt und sollen herzlich empfangen und bewirtet werden. Unser letzter Beitrag über die Türkei ist eine Hommage an diese Gastkultur, diese Offenheit und Natürlichkeit, mit der völlig Fremde willkommen geheißen werden, die in der DNA jedes Türken zu stecken scheint.

Vor unglaublichen 3 Wochen haben wir zum ersten Mal das Schwarze Meer in Karasu gesehen. Dazwischen haben wir uns immer wieder kurz von ihm verabschiedet. Nun wird es uns begleiten bis wir die Türkei an der Grenze zu Georgien morgen verlassen werden. Was ist dazwischen passiert?

Wir radeln am Schwarzen Meer entlang und uns wird bewusst: Wir sind schon zwei Monate unterwegs. Zeit zu rekapitulieren: Sind wir immernoch happy?

Nachdem wir in Istanbul angekommen sind, denke ich: so, jetzt ist das schlimmste Stück der D-100 hinter uns, her mit dem schönen Leben. Und schwupps, da war es das schöne Leben und auch ein einschneidendes Erlebnis.

Wir übertreten die Grenze zwischen Griechenland und der Türkei und sofort ist klar: Ab hier ist alles anders.
Bulgarien
Von unserem hübsch gelegenen Zeltplatz in Serbien holpern wir erstmal 4 km auf ungeteerter Strasse bis wir die bulgarische Grenze erreichen und die Europäische Union wieder betreten.
Wir fahren durch verschlafenes Hinterland Richtung Sofia, vorbei an freilaufenden Pferde, einem Mann, der sein glücklich grunzendes Schwein mit einem Stock gemütlich vor sich hertreibt und freuen uns darauf dieses Land ein wenig besser kennenlernen zu dürfen.

Serbien
In Kroatien waren wir leider nur 4 Tage und wir freuen uns darauf Serbien ein wenig besser kennenlernen zu dürfen, als wir aufgrund der Wettervorhersage entscheiden die nächste Etappe nach Novi Sad in Serbien lieber in zwei aufzuteilen und pro Tag nur 50 km bei Regen und 5 Grad zu fahren.

Dragi, Daniel und Antonia
An unserem letzten Abend in Graz und somit dem letzten Abend, an dem wir (fast) ohne Probleme alles verstehen können, was auf Schildern steht oder jemand sagt, wird mir ein wenig mulmig – wie wird´s wohl werden auf dem Balkan?

Love Slowenia!
Wir sind schon 2 Wochen unterwegs. Dabei sind wir bereits durch 2 Länder gefahren: Bayern und Österreich. Was uns daran am besten gefallen hat: Die Menschen.

Golling
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.