Keep rollin´

Manchmal fühlt sich das Leben an, als würde man feststecken. Zum Beispiel im Lockdown. Mir hilft es dann die Perspektive zu wechseln. Also entweder einen Handstand machen oder – wenn ich mehr Zeit habe – eine Reise zu unternehmen. Die kann ich mit mir allein machen oder Daniel und das Tandem fragen, ob sie Lust auf ein Abenteuer haben. Zum Glück lautet die Antwort meistens. Ja! Und so rollen wir los.

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Lovely Luxemburg

Gianni grinst mich spitzbübisch an. Ich kann zwar nur seine Augen sehen, weil eine Maske seine restliche Mimik verdeckt, doch trotzdem kann ich mir für einen Moment den jungen Gianni im geschichtsträchtigen Carlton, Luxemburg vorstellen. Concierge, über alle Skandale informiert, stets diskret – und immer darauf bedacht, dass sich seine Gäste willkommen fühlen.

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Zurück sein

Meine Mutter schließt mich im Bahnhof von St. Georgen im Schwarzwald in die Arme. Wir haben uns ziemlich genau 1 Jahr und 1 ½ Monate nicht gesehen. Und es fühlt sich an, als hätte ich sie vielleicht 4 Wochen nicht gesehen. Der Bahnhof hat sich ein bisschen verändert, meine Mami hat eine schicke neue Brille und trägt ein strahlend weißes Oberteil, das ich nicht kenne. Ansonsten ist alles wie immer. Beruhigend.

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On Board #1

Die Rückfahrt mit dem Containerschiff war ein Traum, den wir lange gehegt hatten. Denn wir wollten unserer langsamen und bewussten Art zu reisen treu bleiben und einfach zu fliegen hätte sich falsch angefühlt. Mit dem Moment, in dem wir uns auf den Weg zum Hafen machen, beginnt für uns nun wirklich unsere Rückreise, aber eben auch wieder ein neues Kapitel des Reisens, das entdeckt werden will.

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