Update Reisevorbereitungen

Ihr habt ein Weilchen schon nichts mehr von uns gehört. Der Sommer war turbulent und die kleinen und grossen Bergabenteuer – welche wir zu Fuss bestritten – haben uns davon abgehalten euch zu berichten. Doch wir waren nicht untätig. Ein kleiner Abriss, was wir so getrieben haben:

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Baskenrock

Das Baskenland. Ihr denkt jetzt bestimmt sofort an Baskenmützen, die ETA und Bombenattentate. Wir haben dieses kleine Land (eigentlich ist das Baskenland eine autonome Gemeinschaft innerhalb Spaniens, wie z.B. Katalonien auch, aber ein Grossteil beider Volksgruppen wäre ziemlich gerne unabhängig von Spanien) aber im Norden Spaniens heiss und innig lieben gelernt und zwar deswegen:

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Downhill á la Tandem

Weinreben rund um Barcelona, hügelige Weiten und pittoreske Steindörfer
rund um Santa Colomo de Queralt, Jámon-Ebenen um Binefar, wo der berümte
Schinken aus unzähligen Schweinefarmen herkommt und atemberaubende, fast alpine Landschaft um Sos del Rey Católico- wir haben einige Landschaften
gesehen, doch nichts war so aufregend wie unsere Etappe von Irurtzun
nach San Sebastián.
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Liebesbrief an Mutti

Mütter. Für die meisten von uns sind sie schon immer da. Sie kümmern sich um die kleinen (Was gibt es zum Mittagessen?) und grossen (Wieviele Leute darf ich zum nächsten Geburtstag einladen?) Sorgen der Kleinen, stellen das Pausenbrot sicher und trösten, wenn man von den fiesen Jungs aus der vierten Klasse mal wieder den Gummiball (für alle nach 1990 Geborenen: ja wir haben tatsächlich mit analogem Spielzeug gespielt) abgenommen bekommen hat. Sie waren die unangefochtenen Heldinnnen unserer kleinen Welt. Dann wurden wir älter.
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Erste Tritte

Wir sind in Huesca, Aragonien angekommen. 400 km in 5 Tagen. Doch von vorne: mit dem Bus von Zürich nach Barcelona war wieder erwarten sehr angenehm. Gegen vier Uhr  am Sonntagmorgen Ankunft in Barcelona Sans. Die Stadt schläft noch, wir verlassen den Bus, da stehen wir nun. Ein zerlegtes Tandem und ein riesiger Beutel mit all unseren Fahrradtaschen darin. In der aufsteigenden Dämmerung setzen wir das Tandem zusammen. Wir werden von weiteren Fahrgästen und angetrunkenen Partygängern begutachtet. Zwei Stunden später steht alles fertig da. Wir trollen uns erst einmal samt Tandem in die Bahnhofshalle, um dort zu frühstücken. Dann trauen wir uns das erste Mal auf die Strassen der Grossstadt.
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Mit Kinderaugen

Wenn ich an meine Kindheit und Turnhallen denke, denke ich an speckige blau-braune Matten, die dicke Bertha und peinliche Verrenkungen am Barren. Oder an Feuerball, Zirkeltraining und den Cooper Test. Sicher auch an den Geruch junger, verschwitzter Körper – vor allem in den Teenijahren mit billigem Vanilla-Deo übertüncht. Meist war es in der Turnhalle auch ziemlich kühl und das Licht so unvorteilhaft, dass man beim besten Willen keine Chance hatte Jungs in der Turnhalle mit seinem Aussehen zu beeindrucken, weil echt jedes Pickelchen sofort enttarnt wurde.

Wie sehen Kinderaugen Turnhallen heute? Entweder haben sie die Turnhalle schon länger nicht mehr von innen gesehen, weil der Sportunterricht aufgrund der Belegung der Hallen mit Geflüchteten ausfällt. Oder sie sind mittendrin in der Turnhalle. Sie ist ein vorübergehendes Zuhause.

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Von Menschen

Mein letztes Jahr war geprägt von einem für mich persönlich ganz neuen Thema: Flüchtlinge. Nicht, dass ich nicht gewusst hätte, dass viele Menschen in ihrer Heimat keine Sicherheit, keine Perspektive, keine Zukunft mehr sehen und dieses deshalb verlassen. Das wusste ich natürlich aus den Medien. Was ich nicht kannte, waren die einzelnen Geschichten dahinter, die Persönlichkeiten, die Schicksale, die Menschen. Weiterlesen

Schlafsack Test

Daniel und Antonia haben durchaus ein wenig Campingerfahrung. Ladakh, Indien; Patagonien, Chile; Abruzzen, Italien; Ecuador; irgendwo in den Alpen und nun auch im gepflegten Garten hinter dem Mehrfamilienhaus. Zeltkante direkt an Terrassenkante. Erst bei -1 Grad , dann bei -4 Grad. Höchstmögliche Nähe zum Notausgang und die Sicherheit des warmen Bettchens. Weiterlesen

Leute machen Kleider

Das Thema Textil hat mich das ganze vergangene Jahr stark beschäftigt. Wir haben bei Filme für die Erde einen Fokus auf dieses Thema gesetzt. Mit dem explosiven Film The True Cost, den wir beim Filme für die Erde Festival Jugendlichen im Schulkino, aber auch Erwachsenen als Hauptfilm präsentierten, mit einem Booklet, in dem wir den ganzen Textilkreislauf aufzeigen, aber auch Handlungsoptionen geben.

Für mich persönlich war der Umstieg auf faire und ökologische Mode schon vorher klar. Die eingestürzten Fabrikhallen in Bangladesh und anderswo und die schon fast peinlich billigen Klamotten, die man bei H&M kaufen kann – irgendwie war doch klar, dass da was nicht stimmt. Weiterlesen