Der Ecocheck #1

Während man reist, befindet man sich oft außerhalb seiner Komfortzone. Reisen ist die Chance sich neu auszuprobieren, neue Ideen zu entwickeln, von anderen zu lernen und mit jungfräulicher Unvoreingenommenheit begegnen zu können. Trotzdem wirft man Dinge, von denen man überzeugt ist, nicht einfach über Bord. In unserem Leben vor der Reise haben wir unser Leben Stück für Stück „vernachhaltisiert“. Wieviel bleibt davon übrig, wenn man jeden Tag
woanders ist?

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Der Ideologieclash


Reisen mit dem Rad wirbelt die eigene Weltanschauung oft komplett durcheinander. Man hat viel Zeit, um zu beobachten und um nachzudenken. Man erfährt Dinge hautnah und nicht nur aus zweiter Hand. Der Abstand von der gewohnten Welt und der Versuch sich in neue Welten hineinzufühlen, öffnet neue Türen und lässt ganz praktisch erfahren, was man sich sonst nur über intellektuellen Übungen erschließen konnte. Dabei krachen Welten aufeinander und man beginnt nach Alternativen zu fragen.

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Als Frau im Iran

Wie ist es als Frau im Iran? Ganz ehrlich? Extrem anstrengend. Der Iran erinnert mich jeden Tag daran, dass ich eine Frau bin und zwingt mich mein eigenes Frauenbild ständig zu verteidigen. Ich bin das weder aus Europa noch aus den bis jetzt bereisten Ländern gewöhnt und es macht mich alles von traurig über hilflos bis wütend. Es ist mir ein dringendes Anliegen meine Gedanken dazu aufzuschreiben. Bevor ich platze.

 

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Wegesrand-Initiative #1: Deutscher Alpenverein

Auf unserem Weg bis nach Indonesien werden wir hie und da ein wenig vom Weg abweichen und die ein oder andere Initiative, ein Projekt, einen Menschen oder eine Idee portraitieren. Am Ende soll eine Geschichtensammlung entstehen, die inspiriert, aufregt, zum Nachdenken oder Nachahmen anregt, die zeigt, dass viele verschiedene Menschen sich an vielen verschiedenen  Stellen einbringen, um einen Unterschied zu machen.

Den mutigen Anfang macht Tobias Hipp. Er ist im Bereich Naturschutz beim Deutschen Alpenverein (DAV) tätig. Wir dürfen ihn im Headquarter des DAV in München treffen:

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Liebesbrief an Mutti

Mütter. Für die meisten von uns sind sie schon immer da. Sie kümmern sich um die kleinen (Was gibt es zum Mittagessen?) und grossen (Wieviele Leute darf ich zum nächsten Geburtstag einladen?) Sorgen der Kleinen, stellen das Pausenbrot sicher und trösten, wenn man von den fiesen Jungs aus der vierten Klasse mal wieder den Gummiball (für alle nach 1990 Geborenen: ja wir haben tatsächlich mit analogem Spielzeug gespielt) abgenommen bekommen hat. Sie waren die unangefochtenen Heldinnnen unserer kleinen Welt. Dann wurden wir älter.
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Mit Kinderaugen

Wenn ich an meine Kindheit und Turnhallen denke, denke ich an speckige blau-braune Matten, die dicke Bertha und peinliche Verrenkungen am Barren. Oder an Feuerball, Zirkeltraining und den Cooper Test. Sicher auch an den Geruch junger, verschwitzter Körper – vor allem in den Teenijahren mit billigem Vanilla-Deo übertüncht. Meist war es in der Turnhalle auch ziemlich kühl und das Licht so unvorteilhaft, dass man beim besten Willen keine Chance hatte Jungs in der Turnhalle mit seinem Aussehen zu beeindrucken, weil echt jedes Pickelchen sofort enttarnt wurde.

Wie sehen Kinderaugen Turnhallen heute? Entweder haben sie die Turnhalle schon länger nicht mehr von innen gesehen, weil der Sportunterricht aufgrund der Belegung der Hallen mit Geflüchteten ausfällt. Oder sie sind mittendrin in der Turnhalle. Sie ist ein vorübergehendes Zuhause.

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