Das Leben in Zeiten der Stille

Und, habt ihr schon den Lagerkoller, den Balkongarten neu entdeckt oder freut euch über die neu gewonnene Freiheit im persönlichen „Was-ich-alles-nicht-verpassen-darf“- Terminkalender? Ich persönlich komme ganz gut mit dem neuen Leben klar, aber ich habe ja auch gut reden als systemrelevante Teilzeit-Biobäuerin, die tandembedingt an Isolation mit Daniel gewohnt ist und eh schon immer gern auf dem Balkon übernachtet hat, wenn die Berge fern waren. Aber was ist mit den Menschen, die mit Tod, Jobverlust und Existenzängsten zu kämpfen haben? Ein Einblick in unser Leben in Zeiten der Stille.

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A la tavola

Während wir durch Kroatien, Serbien und Bulgarien fahren, fällt mir auf: jedes Dorf hat neben einem kleinen Supermarkt einen Laden mit “Agrotechnik”. In Serbien sehe ich vorrangig kleine Felder, die oft von Hand bestellt werden. In Kroatien und vor allem in Bulgarien reichen die Felder bis zum Horizont und darüber hinaus. Die Traktoren, die diese bestellen sind riesig. Das bringt mich dazu mich mal wieder mit einem meiner Lieblingsthemen auseinanderzusetzen: Essen.

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Zurück sein

Meine Mutter schließt mich im Bahnhof von St. Georgen im Schwarzwald in die Arme. Wir haben uns ziemlich genau 1 Jahr und 1 ½ Monate nicht gesehen. Und es fühlt sich an, als hätte ich sie vielleicht 4 Wochen nicht gesehen. Der Bahnhof hat sich ein bisschen verändert, meine Mami hat eine schicke neue Brille und trägt ein strahlend weißes Oberteil, das ich nicht kenne. Ansonsten ist alles wie immer. Beruhigend.

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